© Stiftung für die Weiterbildung schweizerischer Richterinnen und Richter
STIFTUNG FÜR DIE WEITERBILDUNG SCHWEIZERISCHER RICHTERINNEN UND RICHTER

Der Richter und die Anklage

Inhalt und Ziel

Die Anklage als Herrin im Gerichtssaal: Mit ihr steht und fällt ein Strafprozess. Die Anklageschrift bestimmt den

Verfahrensgegenstand in sachlicher und persönlicher Hinsicht. Daher ist die sorgfältige Auseinandersetzung mit der

Anklage im Arbeitsalltag des Strafrichters unentbehrlich.

Die Tagung beleuchtet die Anklage aus verschiedenen Blickwinkeln – Lehre, Gericht, Staatsanwaltschaft, Verteidigung

– und geht in Workshops auf praktische Beispiele ein. Sie richtet sich an Richter/innen und Gerichtsschreibende aller

Instanzen sowie an Mitarbeitende der Strafverfolgungsbehörden, die ihre Anklagen vor Gericht vertreten.

Programm

Donnerstag, 1. März 2018 bzw. 15. November 2018

10.30

Anklage: Prüfung, "Heilung", Rückzug, Rechtskraft (Gesetz und Praxis)

Prof. Dr. J.-B. Ackermann

11.30

Anklage aus richterlicher Sicht

Dr. H. Mathys

14.00

Workshops 1. Runde

Workshop I (deutsch):

Die Anklage und das erstinstanzliche Verfahren

G. Muschietti

Workshop II (deutsch):

Die Anklage und das Berufungsverfahren

C. Horny

Workshop III (französisch; mit Übersetzung):

Die Anklage und das Strafbefehlsverfahren

M. Barrelet

Die Teilnehmenden können zwei Workshops besuchen. Die Einteilung erfolgt nach Möglichkeit

aufgrund der gewünschten Prioritäten

16.15

Workshops 2. Runde

Freitag, 2. März 2018 bzw. 16. November 2018

08.30

Anklage und Staatsanwaltschaft

A. Weirich

09.30

Anklage und Verteidigung

Dr. V. Landmann

10.45

Anklage und "Europäische Staatsanwaltschaft"

Dr. P. Schneiderhan

11.40

Podiumsdiskussion

12.30

Abschluss der Tagung

 

Tagungsleitung und Auskunft

Prof. Dr. Stephan Gass

Vizepräsident Abt. Strafrecht, Kantonsgericht Basel-Landschaft

Giuseppe Muschietti

Richter am Bundesstrafgericht, Bellinzona

Dr. Petra Venetz

Vizepräsidentin des Kriminalgerichts Luzern

Ursula Morf

Sekretariat der Stiftung, Buch am Irchel

Referierende / Workshopleiter/in

Prof. Dr. Jürg-Beat Ackermann

Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht, Universität Luzern

Muriel Barrelet

Juge d’instance, Tribunal régional, La Chaux-de-Fonds

Caroline Horny

Stv. leitende Staatsanwältin, Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Muttenz

Dr. Valentin Landmann

Rechtsanwalt, Zürich

Dr. Hans Mathys

a. Bundesrichter, Dielsdorf

Giuseppe Muschietti

Präsident der Strafkammer, Bundesstrafgericht, Bellinzona

Angela Weirich

Erste Staatsanwältin, Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Muttenz

Dr. Peter Schneiderhan

Oberstaatsanwalt, Stuttgart

Weitere Informationen Anmeldung

Am 15./16. November 2018 sind noch Plätze frei. Anmeldungen werden weiterhin gerne entgegengenommen.

Kosten und Übernachtung

Die Kosten für die Teilnahme (inkl. Mahlzeiten, Übernachtung, Unterlagen, Simultanübersetzung frz.-dt., Transport

Bahnstation Wichtrach – Studienzentrum) belaufen sich auf Fr. 830.00 (ohne Übernachtung Fr. 730.00). Teilnehme-

rinnen und Teilnehmer der erstinstanzlichen Bundesgerichte sowie aus Kantonen, die "Mitglied" der Stiftung sind,

bezahlen Fr. 780.00 (mit Übernachtung) bzw. Fr. 680.00 (ohne Übernachtung). Bei Abmeldungen nach der

Zustellung der Anmeldebestätigung müssen wir Fr. 150.00 zurückbehalten bzw. in Rechnung stellen.

Das Sekretariat erteilt Ihnen gerne weitere Auskünfte.

Donnerstag/Freitag, 1./2. März 2018 - Studienzentrum Gerzensee/BE

Ev. Wiederholung 15./16. November 2018

Gerzensee

Gerzensee

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